Massage eignet sich als Gesundheitsvorsorge und zur Förderung des Wohlbefindens sowohl für Kinder, die sich gesund entwickeln wie auch für Kinder nach belastenden Erlebnissen (schwierige Geburt, frühe oder längere Trennung von den Eltern), für Kinder in Übergangssituationen (Kindergarten- oder Schuleintritt, Pubertät, etc.) und für Kinder mit Behinderungen.
Über den Dialog der Berührung bei der Massage können Eltern ihrem Kind Nähe, Geborgenheit und Vertrauen schenken und so die wichtige emotionale Bindung zu ihrem Kind festigen und vertiefen.
Liebevolle, achtsame Berührung hinterlässt ein wohliges Gefühl beim Kind und prägt den Aufbau eines gesunden Körper- und Selbstbewusstseins.
Durch Stimulation der Sinnes- und Organsysteme regt Massage die Wahrnehmungsverarbeitungs- und Selbstregulationskräfte von Babys und Kindern an. Sie ist deshalb gerade auch hilfreich, um Spannungszustände wie sie oft bei Schrei-, Kolikbabys und hyperaktiven Kindern anzutreffen sind, abzubauen.
Kurse in Baby- und Kindermassage
Eltern und weitere interessierte Personen lernen durch Anleitung und praktisches Üben, wie sie über körperliche Berührung und Bewegung mit dem Kind Kontakt aufnehmen und es massieren können. Dabei wird in Kleingruppen auf die individuellen Bedürfnisse des Kindes und der Eltern eingegangen.